Einspeisevergütung 2025 – so sieht es derzeit aus

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Einspeisevergütung 2025 – Deine Schnellübersicht

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage noch, wenn die Einspeisevergütung stetig sinkt? Welche Vergütungssätze gelten 2025, und wie kann die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage trotzdem gesichert werden? Die Einspeisevergütung ist ein zentraler Anreiz für Betreiber von Solaranlagen, um überschüssigen Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen und dadurch Einnahmen zu erzielen. Sie wurde ursprünglich eingeführt, um den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern, und garantiert auch heute noch eine feste Vergütung über einen Zeitraum von 20 Jahren. In diesem Artikel erfährst Du, wie die Einspeisevergütung funktioniert, welche Unterschiede zwischen Überschuss- und Volleinspeisung bestehen und was sich ab 2025 ändert. So bekommst Du einen klaren Überblick über die Voraussetzungen und kannst entscheiden, ob sich eine PV-Anlage für Dich lohnt.

Einspeisevergütung 2025 Rechner

Einspeisevergütung 2025 Rechner

Vor 1. August
Bis 31. Juli 2025
Ab 1. August
EEG-Anpassung 2025
Teileinspeisung
Eigenverbrauch + Einspeisung
Volleinspeisung
Komplette Einspeisung
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Einspeisevergütung erklärt – Was zählt & warum?

Die Einspeisevergütung ist eine gesetzlich festgelegte finanzielle Vergütung, die Betreiber von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien – wie Photovoltaikanlagen – für den von ihnen ins öffentliche Stromnetz eingespeisten Strom erhalten. 

Sie wurde im Jahr 2000 als Teil des EEG – Erneuerbare-Energien-Gesetz – eingeführt, um den Ausbau dieser zu fördern und Investitionen in nachhaltige Energieprojekte attraktiver zu gestalten.

Datenquelle für die Einspeisevergütung: Aktuelle Werte der Bundesnetzagentur

Transparenz und Verlässlichkeit sind uns besonders wichtig. Aus diesem Grund basieren die hier in unserem Artikel genannten Werte für die Einspeisevergütung ausschließlich auf den offiziellen und rechtlich verbindlichen Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur. Als zentrale Aufsichtsbehörde liefert sie die Grundlage für alle relevanten Sätze im Bereich der Photovoltaik-Förderung. Die in diesem Artikel dargestellten Daten wurden zuletzt am 1. August 2025 aktualisiert, um Ihnen stets eine verlässliche Informationsquelle zu bieten. Für die genauen und verbindlichen Sätze können Sie jederzeit die offizielle Webseite der Bundesnetzagentur konsultieren.

So läuft die Einspeisevergütung ab: vom Erzeuger zur Auszahlung

Das Grundprinzip der Einspeisevergütung funktioniert wie folgt: 

Die Einspeisevergütung als staatlich festgelegte Entlohnung für das Einspeisen von Strom aus erneuerbaren Energien ins öffentliche Stromnetz wird meist für überschüssigen Strom aus Photovoltaikanlagen gezahlt, der nicht selbst verbraucht wird. Dabei ist zu beachten, dass eine Überschusseinspeisung nicht dasselbe wie eine Volleinspeisung des Stroms ist. Hier die Unterschiede:

ÜberschusseinspeisungVolleinspeisung
Der Anlagenbetreiber nutzt den erzeugten Solarstrom primär für den EigenverbrauchDer gesamte erzeugte Solarstrom wird direkt ins öffentliche Stromnetz eingespeist
Nur der überschüssige, nicht selbst verbrauchte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeistDer Anlagenbetreiber nutzt keinen Teil des erzeugten Stroms für den Eigenverbrauch
Dies ermöglicht eine gewisse Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz und kann zu Einsparungen bei den Stromkosten führenDer Strombedarf des Anlagenbetreibers wird vollständig über das öffentliche Netz gedeckt
Ein Batteriespeicher kann genutzt werden, um die Eigenverbrauchsquote zu erhöhenFür die eingespeiste Energie erhält der Betreiber eine festgelegte Einspeisevergütung

Wichtig bei der Überschusseinspeisung: Die Überschusseinspeisung benötigt eine Verbindung zwischen der Solaranlage und der Hausinstallation.

Vergütungssätze 2025 – Überschuss- & Volleinspeisung im Vergleich

Die Einspeisevergütung ist je nach Einspeiseart unterschiedlich hoch und ändert sich halbjährlich.

Überschusseinspeisung – Höhe der Einspeisevergütung (Stand August 2025)

Leistung der PV-AnlageVergütung (fest)
bis 10 kWp7,86 Cent / kWh
bis 40 kWp6,80 Cent / kWh
bis 100 kWp5,56 Cent / kWh

Höhe der Einspeisevergütung bei Volleinspeisung (Stand November 2024)

Leistung der PV-AnlageVergütung (fest)
bis 10 kWp12,47 Cent / kWh
bis 40 kWp10,45 Cent / kWh
bis 100 kWp10,45 Cent / kWh

Wie hoch ist die Einspeisevergütung ab 2025?

Ab dem 1. Februar 2025 wird die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen in Deutschland um 1 % gesenkt. Die neuen Vergütungssätze für Anlagen, die zwischen dem 1. Februar 2025 und dem 31. Juli 2025 in Betrieb genommen werden, gestalten sich wie folgt. Für Anlagen mit Inbetriebnahme ab dem 1. August 2025 gelten ebenfalls angepasste Vergütungssätze.

Einspeisevergütung: Teileinspeisung 2025

Leistung der PV-Anlage Einspeisevergütung ab August 2024 Einspeisevergütung ab Februar 2025 Einspeisevergütung ab August 2025
bis 10 kWp 8,03 Cent/kWh 7,96 Cent/kWh 7,86 Cent/kWh
bis 40 kWp 6,95 Cent/kWh 6,89 Cent/kWh 6,80 Cent/kWh
bis 100 kWp 5,68 Cent/kWh 5,62 Cent/kWh 6,56 Cent/kWh


Einspeisevergütung: Volleinspeisung 2025

Leistung der PV-AnlageEinspeisevergütung ab August 2024Einspeisevergütung ab Februar 2025Einspeisevergütung ab August 2025
bis 10 kWp12,73 Cent/kWh12,61 Cent/kWh12,47 Cent/kWh
bis 40 kWp10,68 Cent/kWh10,57 Cent/kWh10,45 Cent/kWh
bis 100 kWp10,68 Cent/kWh10,57 Cent/kWh10,45 Cent/kWh

 

Im Februar 2026 sinkt die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen erneut um 1 %. 

Anspruchsberechtigte: Wer bekommt EEG-Vergütung?

Die Einspeisevergütung basierend auf dem EEG erhalten Betreiber von Photovoltaikanlagen und anderen Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, die Strom ins öffentliche Stromnetz einspielen. Allgemein gilt für die Einspeisevergütung folgendes:

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Auszahlung der Vergütung: Zuständige Stellen & Ablauf

Die Einspeisevergütung wird vom örtlichen Netzbetreiber gezahlt. Das ist in der Regel der örtliche Energieversorger oder die Stadtwerke, die für das Stromnetz in Ihrer Region zuständig sind. Der Netzbetreiber ist gesetzlich verpflichtet, die Vergütung nach den im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegten Sätzen zu zahlen. Die Auszahlung erfolgt in der Regel in Form von monatlichen Abschlägen, deren Höhe sich an der zu erwartenden Einspeisung orientiert.

Am Jahresende erfolgt eine Abrechnung, bei der die tatsächlich eingespeiste Strommenge mit den geleisteten Abschlägen verglichen wird. Eventuelle Differenzen werden ausgeglichen. Wichtig zu wissen ist, dass nicht der Stromversorger, von dem man als Verbraucher den Strom bezieht, für die Auszahlung der Einspeisevergütung zuständig ist, sondern ausschließlich der Netzbetreiber.

Einspeisevergütung berechnen – Formel & überzeugende Praxisbeispiele

Um Deine Einspeisevergütung zu berechnen, kannst Du folgende Schritte nutzen:

1. Ermittlung des Jahresertrags der PV-Anlage

2. Wähle die Art der Einspeisung

3. Finde den aktuellen Vergütungssatz

Beispielrechnung:

Für eine 45 kWp Anlage mit Inbetriebnahme ab Februar 2025 wird die Einspeisevergütung bei Teileinspeisung wie folgt berechnet:

Erste 10 kWp: 10 kWp × 7,96 Cent/kWh = 79,6 Cent

Nächste 30 kWp: 30 kWp × 6,89 Cent/kWh = 206,7 Cent

Restliche 5 kWp: 5 kWp × 5,62 Cent/kWh = 28,1 Cent

Gesamtvergütung: 79,5 + 206,4 + 28,1 = 314 Cent

Durchschnittliche Vergütung: 314 Cent ÷ 45 kWp = 6,98 Cent/kWh

Die durchschnittliche Einspeisevergütung für eine 45 kWp Anlage mit Teileinspeisung beträgt somit ab Februar 2025 voraussichtlich 6,98 Cent pro Kilowattstunde. 

Lohnt sich die Photovoltaik 2025? Einspeisevergütung & Wirtschaftlichkeit

Trotz der geplanten Reduzierung der Einspeisevergütung ab 2025 bleibt die Investition in Photovoltaikanlagen attraktiv. Sinkende Installationskosten, steuerliche Vorteile und die Möglichkeit, durch Eigenverbrauch Stromkosten zu senken, tragen zur Wirtschaftlichkeit bei. Die garantierte Vergütung über 20 Jahre bietet zudem Planungssicherheit. Es ist jedoch wichtig, die individuellen Gegebenheiten und aktuellen Förderbedingungen zu berücksichtigen, um die optimale Entscheidung für eine PV-Anlage zu treffen. Lass Dich dazu von uns beraten! Gemeinsam finden wir heraus, ob eine PV-Anlage für Dich Sinn ergibt.

FAQ – Häufige Fragen zur Einspeisevergütung 2025 kompakt beantwortet

Wie lange ist die Einspeisevergütung garantiert?

Die Einspeisevergütung ist für einen Zeitraum von 20 Jahren ab dem Jahr nach der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage garantiert. Dieser feste Vergütungssatz wird zu den Konditionen gewährt, die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gelten. Das bedeutet, dass die Vergütungshöhe nicht durch spätere Änderungen beeinflusst wird und Du langfristige Planungssicherheit hast.

Wann zahlt der Netzbetreiber die Einspeisevergütung?

Der Netzbetreiber ist verpflichtet, die Einspeisevergütung monatlich oder quartalsweise auszuzahlen, abhängig von den Vereinbarungen und der Abrechnungsweise des Betreibers. Die Auszahlung erfolgt nach der Ablesung des eingespeisten Stroms, meist durch einen Zähler am Einspeisepunkt. Es kann eine kurze Bearbeitungszeit geben, bevor die Vergütung auf Dein Konto überwiesen wird.

Lohnt sich eine PV-Anlage trotz sinkender Einspeisevergütung?

Ja, eine PV-Anlage kann sich trotz sinkender Einspeisevergütung weiterhin lohnen. Grund dafür sind gesunkene Anschaffungskosten für PV-Module, steuerliche Vorteile sowie die Möglichkeit des Eigenverbrauchs, durch den Du Deine Stromkosten deutlich reduzieren kannst. Vor allem bei hoher Eigenverbrauchsquote oder mit einem Stromspeicher lassen sich langfristig Energiekosten sparen, wodurch sich die Investition amortisiert.

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Autor dieses Artikels

Christian Barthels

Christian Barthels ist Ingenieur und Experte für Photovoltaikanlagen mit langjähriger Erfahrung im Bereich der erneuerbaren Energien. Seit 2019 engagiert er sich leidenschaftlich für nachhaltige Technologien und gründete 2021 gemeinsam mit Kağan Dogruluk das Unternehmen prev.end, um Solarenergie für alle zugänglich zu machen. Mit seiner Expertise sorgt er als Geschäftsführer dafür, dass Projekte technisch reibungslos umgesetzt werden und Kunden von den besten Fördermöglichkeiten profitieren. Sein Ziel: eine grünere und nachhaltigere Zukunft für alle.

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